Ultraschalluntersuchung


Die Sonographie der Bauchorgane eignet sich hervorragend zur Beurteilung der Bauchgefäße, der Bauchspeicheldrüse (Pankreas), der Harnblase, der Genitalorgane (Gebärmutter, Eierstöcke und Prostata), der Nieren, der Milz, der Leber, der Gallenblase und des Darmes.

Die Qualität der Untersuchung hängt entscheidend von der Erfahrung des Untersuchers und der Güte des verwendeten Ultraschallgerätes ab.

In unserer Praxis sind mehrere Ultraschallgeräte der Firma Toshiba im Einsatz. Es handelt sich hierbei um absolute high-end Geräte, die unter anderem über eine Entwicklungskooperation mit dem Hersteller uns möglich sind einzusetzen. Unsere Praxis war die erste Praxis in Deutschland die eine Kontrastmittelsonographie bereits im Jahre 2002 durchführte. Des Weiteren sind wir an der Entwicklung der quantitativen Sonographie (ASQ), sowie der 3-D Sonographie beteiligt.
Gemäß des Wahlspruchs „love it or leave it“ haben wir immer abseits von wirtschaftlichen Überlegungen Zeit und Geld in unser Steckenpferd Sonographie investiert.

Sie als Patient profitieren davon in dem wir zuverlässige Diagnosen stellen können und zumeist andere, teilweise belastende Untersuchungen wie zum Beispiel eine Computertomographie oder Kernspintomographie vermeiden können. Aufgrund der hervorragenden Auflösung modernster Ultraschallgeräte ist die diagnostische Aussage meist besser als bei diesen Verfahren.
Wir sind stets bemüht auf dem neuesten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse und der Technik zu bleiben.



Funktionsstörungen der Schilddrüse können vielfältige körperliche Reaktionen und Beschwerden auslösen.
Die Diagnostik ist heutzutage glücklicherweise einfach und nicht belastend. Sie besteht aus einer Beurteilung der Funktionslage der Schilddrüse mittels einer Blutabnahme. Außerdem wird eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse durchgeführt. Diese gibt über Größe, Form und Lage Auskunft. Häufig finden sich Knoten, die in den allermeisten Fällen harmlos sind und keiner weiteren Untersuchung bedurfen.

Die Funktionslage der Schilddrüse ist unabhängig von deren Morphologie (Aussehen). So werden beide Untersuchungen benötigt, um die Schilddrüse zu beurteilen.
In wenigen Fällen sind weiterführende Untersuchungen wie die Bestimmung von Antikörpern aus dem Blut oder die sogenannte Schilddrüsenszintigraphie erforderlich. Letztere erlaubt die Funktionsbeurteilung insbesondere von Knoten der Schilddrüse („warme“ oder „kalte“ Knoten). Diese Unterscheidung ist wichtig für die Therapieempfehlung. Nicht jeder Knoten erfordert aber eine szintigraphische Abklärung, die erst ab einer bestimmten Größe empfohlen wird.

Die Ultraschalluntersuchung ist einfach, nebenwirkungsfrei und erfordert keine Vorbereitung.



Bei der Duplexsonographie der Gefäße werden die Gefäße durch Ultraschall mit ihrem Blutfluss dargestellt. Hierbei lassen sich Veränderungen der Gefäßwände und des Blutflusses genauestens darstellen. Dadurch können Stenosen oder auch Gefäßverschlüsse gesehen werden.

Bei der Untersuchung der Halsgefäße wird eine Intima-Media-Dickenmessung durchgeführt. Diese Messung eignet sich ein individuelles Gefäßrisiko zu bestimmen. Studien haben gezeigt, dass nicht jeder Patient mit erhöhtem Cholesterin eine medikamentöse Therapie benötigt. Wer von einer Behandlung profitiert kann sicher bestimmt werden. Hiermit werden unnötige Medikamenteneinnahmen vermieden.
Bei der Duplexsonografie können prinzipiell alle peripheren Gefäße schmerzfrei für den Patienten untersucht werden. Besonders geeignet sind die Halsgefäße, die Gefäße des Bauchraums und im Bereich von Armen und Beinen.

In unserer Praxis sind wir besonders auf die Untersuchung der arteriellen Gefäße (Schlagadern) spezialisiert. Die venösen Gefäße bleiben dem Phlebologen vorbehalten. In der Notfalldiagnostik beschäftigen wir uns allerdings mit dem sonographischen Ausschluss einer Beinvenenthrombose.

Unsere Ultraschallgeräte zeichnen sich hierbei durch eine besonders hohe Qualität aus. Gerade in der Gefäßdiagnostik profitiert man von modernsten high-end Ultraschallgeräten besonders, da eine Darstellung speziell der langsamen Blutflüsse ein Ultraschallgerät besonders fordert.



Über diese schmerzlose und unbelastete Untersuchung lässt sich per Ultraschall eine Aussage über die Durchblutungssituation der Nieren treffen. Genauer: die Durchblutung der zuführenden Blutgefäße wird mittels einer sonographischen Strömungsdarstellung überprüft. Ermittelt wird der sogenannte Resistance-Index (RI), der die Differenz des Strömungswiderstandes an zwei Messpunkten misst.

Wird die Niere durch eine Flussbehinderung (Nierenarterienstenose) vermindert durchblutet, entwickelt sich ein Bluthochdruck. Dies ist jedoch nur bei 1% aller Menschen mit Bluthochdruck der Fall. Die Untersuchung wird bei Patienten durchgeführt, die keine der üblichen Risikofaktoren für eine Hypertonie und einen schlecht einstellbaren Bluthochdruck aufweisen.

Ursache einer Nierenarterienstenose ist in den meisten Fällen eine Verkalkung der Blutgefäßwände (Arteriosklerose), aber auch eine lokale Verdickung der Blutgefäßwände (fibromuskuläre Stenose) kann insbesondere jüngeren Patienten eine Rolle spielen. Nur sehr selten kommt eine Entzündung der Gefäßwände in Betracht.

Wichtig ist, dass Sie nüchtern zur Untersuchung erscheinen, da die Nahrungsaufnahme die Bildqualität verschlechtert.



Die Kontrastmittelsonografie ist eine Weiterentwicklung innerhalb des Bauchultraschalles und nur mit einem „high end“-Ultraschallgerät durchführbar.
Mittels winziger Bläschen, die kleiner als rote Blutkörperchen sind und vom Körper über die Atmung wieder abgegeben werden, lässt sich der Blutfluss darstellen. Besonders wertvoll ist diese Untersuchung bei der Beurteilung von Unregelmäßigkeiten in der Leber. Bei der Fragestellung, ob es sich um harmlose oder um weiter untersuchungsbedürftige Veränderungen handelt, bietet die KMS gegenüber den bisherigen Verfahren wie CT und MRT sowohl methodische als auch praktische Vorteile. So ist die Untersuchung nahezu nebenwirkungsfrei, zeit- und kostengünstig.

Im Zuge der wissenschaftlichen Entwicklung werden auch weitere Bauchorgane wie die Milz, Nierencysten, Bauchspeicheldrüse und Raumforderungen im Bauchraum mittels der KMS beurteilt.

In der Notfalldiagnostik erfährt die KMS zunehmenden Einsatz bei der Abklärung von frischen inneren Blutungen. Aber auch therapeutische Fragestellungen wie die Durchgängigkeit von Kathetern oder auch in der Verlaufskontrolle bei chronisch entzündlichen Darmerkrankung finden die „Bläschen“ ihren Einsatz.

Mit unseren Highendgeräten und langjähriger Erfahrung war es uns möglich die Kontrastmittelsonografie als erste Praxis in Deutschland anbieten zu können.



Echokardiographie bezeichnet die Untersuchung des Herzens mittels Ultraschall und stellt neben dem Ruhe-EKG die Basisdiagnostik bei fast allen kardiologischen Fragestellungen dar. Ultraschallwellen sind für den Körper unschädlich und nicht spürbar. Um durch das verwendete Kontakt-Gel Ihre Kleidung nicht zu verschmutzen, wird die Untersuchung bei freiem Oberkörper durchgeführt.

Durch die Ultraschalluntersuchung ist es möglich, die Größe der einzelnen Herzhöhlen zu bestimmen. Das Herz kann außerdem in seiner Bewegung beurteilt werden. Andererseits kann mittels Ultraschall auch der Blutfluss im Bereich des Herzens farbig dargestellt werden (Farbdoppler). Uns als Herzspezialisten ermöglicht dies, Erkrankungen des Herzens wie zum Beispiel einen abgelaufenen Herzinfarkt, eine verengte oder undichte Herzklappe (Stenose bzw. Insuffizienz) oder eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) zu diagnostizieren und exakt zu klassifizieren.

Die Echokardiographie stellt eines der zentralen Elemente in der kardiologischen Diagnostik dar. Deshalb sind nicht nur an den Untersucher, sondern auch an die Leistungsfähigkeit des Ultraschallgerätes höchste Anforderungen zu stellen. Aus diesem Grund setzen wir bei jeglicher Ultraschalldiagnostik das Premium-Gerät „Aplio 500“ der Firma Toshiba ein. Wir können Ihnen auf diese Weise Diagnostik auf allerhöchstem Niveau garantieren.

Anschrift

Gemeinschaftspraxis DHM
Quettinger Straße 220
51381 Leverkusen

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